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Der indische Ayurveda ist eines der ältesten Medizinsysteme der Welt. Seine Grundlagen werden bereits in den "Veden" beschrieben, in Schriften, die als unmittelbare göttliche Überlieferung gelten. Der Ayurveda ist die in der Praxis über Jahrtausende erprobte Heilkunst des alten Indiens, die gegenwärtig eine weltweite Verbreitung erfährt. Der breitgefächerte Einsatz der 20 klassischen Heilmethoden des Ayurveda dient der Herstellung der Gesundheit genauso wie der umfassenden Vorbeugung von Krankheiten. Das Ziel des Ayurveda ist ein langes und gesundes Leben - und letztendlich die Selbstfindung des Menschen. Wörtlich bedeutet "Ayurveda" das Wissen (Veda) vom Leben (Ayus).
Grundannahmen und Ausrichtung Ayurveda hat seinen Schwerpunkt bei der Prävention von Krankheiten, insbesondere durch Regeln für ein gesundes Leben, die einfach zu befolgen sind. Neben diesen allgemeinen Regeln gibt es auch individuelle Empfehlungen, die sich nach der Natur des einzelnen richten. Sollte dennoch eine Behandlung erforderlich werden, so richtet sich diese nicht allein nach dem Krankheitsbild, sondern wird individuell, entsprechend der Konstitution des Patienten gestaltet. Die Therapie zielt darauf ab, diese Grundkonstitution zu stabilisieren, die Verdauung zu stärken und Gifte zu eliminieren – damit aktiviert sie die Selbstheilungskräfte des Körpers. Die Behandlung arbeitet mit physikalischen Methoden (Massagen, Wärme. Bäder), mit pflanzlichen und gereinigten mineralischen Präparaten und bezieht auch Meditation, Gebet, Yoga und Atemarbeit ein.
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